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Ergänzungsfuttermittel

Ergänzungsfuttermittel unterstützen Milchkühe und Kälber gezielt in sensiblen Phasen – von Milchfieber- und Ketoseprophylaxe über Fruchtbarkeit bis hin zur Vitalität nach der Abkalbung.
Wir bieten praxisnahe Informationen zu wichtigen Stoffwechselthemen sowie hochwertige Ergänzungsfuttermittel für Rinder und Kälber.

Ergänzungsfuttermittel für Rinder und Kälber: Lösungen bei Milchfieber, Ketose und Fruchtbarkeitsproblemen

Als ausgewiesener Spezialist für die Nutztierhaltung mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Futterergänzung, führt die Kerbl-Gruppe seit Jahren verschiedenste Ergänzungsfuttermittel mit großem Erfolg. Neben den Ergänzungsfuttermitteln bietet Kerbl nützliche Produkte, die für eine professionelle Fütterung Ihrer Tiere notwendig sind. Produktsicherheit ist für Kerbl stets von höchster Bedeutung. Daher achtet Kerbl gewissenhaft auf eine sorgfältige Auswahl der Produkte und Lieferanten. 

Seit Jahren führt Kerbl Ergänzungsfuttermittel der Marke AgroChemica, die seit Jahrzehnten für höchste Qualität und Zuverlässigkeit auch weit über die Grenzen Deutschlands ein Begriff ist. 

Unser Sortiment ist breit gefächert und bietet immer das passende Produkt. Im nachstehenden Prospekt können Sie sich näher dazu informieren. 

Geben Sie Ihren Kälbern die beste Starthilfe mit wichtigen Ergänzungsfuttermitteln und anderen nützlichen Helfern der Kälberaufzucht: 


Milchfieber

Hintergrundwissen 

Milchfieber ist eine Erkrankung des Kalzium- und Phosphorstoffwechsels, die v.a. bei frisch abgekalbten Milchkühen zu beobachten ist.

Entstehung und Ursachen 

Relevant für die Entstehung von Milchfieber sind: 

  • die 6-8 Wochen vor der Abkalbung (Trockenstehphase) 
  • die 2 Tage nach der Abkalbung 
  • die tägliche Milchmenge 
  • die benötigte Kalziummenge 
  • die Menge an tatsächlich verfügbaren Kalzium

Tägliche Milchmenge: 6-8 Wochen vor dem Abkalbetermin wird die Kuh trocken gestellt. Sie wird nicht mehr gemolken und produziert in dieser Zeit keine Milch. Nach der Abkalbung setzt die Laktation ein und die Milchmenge steigt rasant an.

Benötigte Kalziummenge: Die benötigte Kalziummenge hängt stark von der täglichen Milchmenge ab, da Milch viel Kalzium enthält. Während der Trockenstehphase ist die benötigte Kalziummenge sehr gering, da die Kuh lediglich den Bedarf für ihr eigenes Leben und für das heranwachsende Kalb decken muss. Sobald die Laktation einsetzt, steigt der Kalziumbedarf der Kuh sprunghaft an.

Menge an verfügbarem Kalzium: Mit der Abkalbung und der einsetzenden Laktation steigt der Kalziumbedarf sprunghaft an. Der Stoffwechsel der Kuh benötigt bis zu zwei Tage, um sich an diese Situation anzupassen. Die unzureichende Mobilisation von Kalzium aus dem Knochen im Vergleich zu dem sprunghaft ansteigenden Bedarf kann zu einer Kalziumlücke führen und Milchfieber (=Hypocalcämie) auslösen.


Informieren Sie sich über unsere Produkte zur Milchfieberprophylaxe

Diät-Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe zur Verringerung der Gefahr von klinischem und subklinischem Milchfieber


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Unterschied zwischen klinischem & subklinischem Milchfieber

Muskeln und Nerven benötigen Kalzium, um richtig zu funktionieren. Je nach Höhe des Kalziummangels, leiden die Kühe an klinischen oder subklinischen Milchfieber.


Klinisches Milchfieber

Beim klinischen Milchfieber ist der Kalziummangel so groß, dass die Muskulatur versagt und die Kuh nicht mehr aufstehen kann. Diese Form des Milchfiebers wird in der Regel erkannt und durch den Tierarzt behandelt. Dieser verabreicht meist eine Kalziuminfusion direkt in das Blut.

Subklinisches Milchfieber

Bei der subklinischen Form von Milchfieber führt der Kalziummangel zu keinen sichtbaren Symptomen und wird deshalb häufig nicht erkannt. Dennoch nimmt die Futteraufnahme ab, die Milchleistung sinkt und die Gefahr von Folgeerkrankungen steigt.


Häufigkeit

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass im Schnitt jede 10. ältere Kuh (ab dem 3. Kalb) an klinischen und jede 3. Kuh an subklinischen Milchfieber leidet.

Status quo – Milchfieberprophylaxe Deutschland Untersuchung (Uni Berlin 2016): 

54 % der untersuchten Betriebe haben keine Milchfieberstrategie, d.h. sie ergreifen keine Prophylaxemaßnahmen. Bei den Betriebe, die eine Milchfieberprophylaxe durchführten, gaben 80 % (37%) der Betriebe Kalzium oral und 20 % (9%) fütterten saure Salze.


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Folgeerkrankungen

Die Beeinträchtigung der Muskulatur und Nerven aufgrund von Milchfieber kann verschiedenste Bereiche im Körper der Kuh beeinflussen: Funktioniert die Skelettmuskulatur nicht richtig, steht die Kuh unsicher oder liegt fest. Durch den unsicheren Gang wird sie seltener an den Futtertisch gehen und damit die Futteraufnahme reduzieren. Dies führt zu Energiemangel, Fetteinschmelzung und schließlich zur Ketose. 

Ebenso steigt die Gefahr von Verletzungen, wenn die Skelettmuskulatur nicht richtig funktioniert. Der Muskel am Zitzenende kann durch Milchfieber ebenfalls beeinträchtigt werden. Schließt dieser Muskel nicht richtig, können Keime in das Euter eindringen und eine Euterentzündung (Mastitis) verursachen. Das ganze Verdauungssystem ist auf eine intakte Kalziumversorgung angewiesen, da es aus Muskelschichten besteht. Wenn diese nicht optimal funktionieren, kann es zu Verdauungsproblemen kommen. 

Auch die Labmagenverlagerung findet hier ihre Ursache. Die Gebärmuttermuskulatur ist für den Geburts- und den Nachgeburtsverlauf zentral. Funktioniert diese nicht richtig, kann es zu Wehenschwäche und Nachgeburtsverhalten führen. Mögliche Folgen sind Gebärmutterentzündungen, Geburtsverletzungen und Fruchtbarkeitsprobleme. Diese Folgeerkrankungen belasten und schwächen das Immunsystem. Erreger haben es folglich sehr einfach Schaden anzurichten. Dieser Zusammenhang wird auch bei der Klauenerkrankung Dermatitis digitalis (Mortellaro) vermutet.

1 Skelettmuskulatur

  • Verletzungen
  • unsichere Bewegung
    → Folge: geringere Futteraufnahme
    → Folge: Ketose

2 Uterusmuskulatur

  • Schwergeburt
  • Nachgeburtsverhalten
  • Gebärmutterentzündung
    → Folge: Fruchtbarkeitsprobleme

3 Pansen- und Darmmotorik

  • Labmagenverlagerung
  • Verdauungsprobleme
    → Folge: Ketose

4 Zitzen-Schließmuskel

  • Euterentzündung

Vorbeugemaßnahmen

Eingabe eines Kalzium-Bolus zur Überbrücken des Kalziumdefizits

  • Es sollten pro Gabe mindestens 40 g verfügbares Kalzium verabreicht werden. Ist der Kalzium Gehalt pro Bolus über 40 g, reicht ein Bolus pro Gabe. Im Schnitt sind 2 Kalziumgaben ausreichend. 
  • Nur schleimhautschonende Produkte verwenden. Die Kalziumquelle Kalziumchlorid ist ätzend! 
  • Wird Kalziumcarbonat als Kalziumquelle genutzt, muss beachtet werden, dass die Kalzium-Verfügbarkeit nur bei ca. 75 % liegt.

Eingabe einer Kalzium-Flüssigkeit zur Überbrücken des Kalziumdefizits 

  • Es sollten pro Gabe mindestens 40 g verfügbares Kalzium verabreicht werden. Ist der Kalzium Gehalt pro Flasche über 40 g, reicht eine Flasche pro Gabe. Im Schnitt sind 2 Kalziumgaben ausreichend. 
  • Nur schleimhautschonende Produkte verwenden. Die Kalziumquelle Kalziumchlorid ist ätzend! 
  • Wird Kalziumcarbonat als Kalziumquelle genutzt, muss beachtet werden, dass die Kalzium-Verfügbarkeit nur bei ca. 75 % liegt. 
  • Je besser das Produkt den Kühen schmeckt, desto leichter und sicherer ist die Eingabe.

Kalzium-Binder während den letzten 2 Wochen vor der Geburt 

  • Das Verfüttern von Kalziumbindern reduziert die Kalziumaufnahme im Körper der Kuh. Durch eine knappe Kalziumversorgung während der Trockenstehzeit, kann Milchfieber vorgebeugt werden. 
  • Besteht die Trockenster-Ration jedoch aus einen hohen Anteil an kaliumreicher Grassilage oder kaliumreichen Heu, ist diese Maßnahme nicht ausreichend. 
  • Im Verdauungstrakt der Tiere bindet der Kalziumbinder Kalzium. Das gebundene Kalzium wird ausgeschieden und nur der ungebundene Teil geht in das Blut über. Es entsteht der gleiche Effekt wie bei einer Kalziumarmen Fütterung. 
  • Voraussetzung für den richtigen Einsatz sind eine Rationsberechnung, eine genaue Beobachtung der Futteraufnahme und ein sofortiges Absetzten der Kalziumbinder nach der Abkalbung!

Injektion von Vitamin D3 

  • Da es sich um ein Tierarzneimittel handelt, muss der Einsatz mit dem Tierarzt besprochen werden.

Subkutane Injektion von Kalzium 

  • Da es sich um ein Tierarzneimittel handelt, muss der Einsatz mit dem Tierarzt besprochen werden.

Saure Salze während den letzten 2 – 3 Wochen vor der Abkalbung 

  • Das Verfüttern von sauren Salzen reduziert die DCAB (Kationen-Anionen Bilanz) in der Futterration. Das Ziel ist ein niedriger Blut-pH-Wert vor der Geburt. Diese negative Stoffwechsellage reduziert die Gefahr von Milchfieber. Diese kann durch Futterrationen mit einer negativen DCAB erreicht werden.
  • Voraussetzung für den richtigen Einsatz sind eine exakte Rationsberechnung, regelmäßige Harnuntersuchung, eine genaue Beobachtung der Futteraufnahme und ein sofortiges Absetzten der sauren Salze nach der Abkalbung.

  • Eine Kalzium- und kaliumreduzierte Fütterung in den letzten 3-4 Wochen vor dem Abkalbkalbetermin, reduziert die Gefahr des Milchfiebers. 
  • Besteht die Trockensteher Ration jedoch aus eine hohen Anteil an Grassilage oder Heu, ist dies meist nicht umsetzbar. 
  • Voraussetzung für ein Gelingen dieser Maßnahme sind Analyseergebnisse der eingesetzten Grundfuttermittel und exakte Rationsberechnungen.

Ketose

Hintergrundwissen 

Die Ketose (Acetonämie) ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels. Sie tritt meist in den ersten Wochen nach dem Abkalben auf und wird durch ein Energiedefizit verursacht. Der hohe Energiebedarf durch die einsetzende Laktation nach der Kalbung kann durch die langsam erfolgte Steigerung der Futteraufnahme nicht gedeckt werden. Durch die energetische Unterversorgung bauen die Tiere Körperfett ab und der Ketonkörper-Gehalt im Blut steigt charakteristisch an.


Entstehung und Ursachen

Relevant für die Entstehung von Ketose sind: 

  • die 6-8 Wochen vor der Abkalbung (Trockenstehphase) 
  • die 10. Woche nach der Abkalbung 
  • die Milchmenge 
  • die benötigte Energiemenge 
  • die Menge an tatsächlich verfügbaren Energie  

Tägliche Milchmenge: 6-8 Wochen vor dem Abkalbetermin wird die Kuh trocken gestellt. Sie wird nicht mehr gemolken und produziert in dieser Zeit keine Milch. Nach der Abkalbung setzt die Laktation ein, die Milchmenge steigt rasant an und erreicht den Höhepunkt um die 10. Laktationswoche.

Benötigte Energiemenge: Die benötigte Energiemenge hängt stark von der täglichen Milchmenge ab, da für die Milchbildung Energie benötigt wird. Während der Trockenstehphase ist die benötigte Energie sehr gering, da die Kuh lediglich den Bedarf für ihr eigenes Leben und für das heranwachsende Kalb decken muss. Sobald die Laktation einsetzt, steigt der Energiebedarf der Kuh sprunghaft an. Je höher die Milchproduktion, desto höher der Energiebedarf.

Menge an verfügbarer Energie: Mit der Abkalbung und der einsetzenden Laktation steigt der Energiebedarf sprunghaft an. Die Futteraufnahme der Tiere steigt meist nicht schnell genug an, sodass es zu einem Energiedefizit kommt, das bis zur 10. Laktationswoche anhalten kann. Die nicht ausreichende Futteraufnahme kann viele Ursachen haben. Jede hochleistende Kuh hat einen Energiemangel, entscheidend ist die Größe des Energiemangels. Je schneller die Kuh nach der Kalbung in Schwung kommt, d.h. je kleiner die rot umrandete Delle in der Grafik ist, desto geringer ist das Ketose-Risiko

Vorbeugemaßnahmen

  • Optimierung Trockensteherfütterung & -management (keine Überbelegung, großzügiges Fressplatzangebot, etc.) 
  • Optimierung Transitfütterung und -management (keine Überbelegung, großzügiges Fressplatzangebot, etc.) 
  • Fütterung bzw. Drenchen von glucoplastischen Substanzen (z.B. Propylenglycol, Propionat, etc.) 
  • Klauengesundheit überwachen (Voraussetzung für hohe Futteraufnahme)

Risikofaktoren

  • Schlechtes Trockenstehermanagement 
  • Nicht angepasste Futterrationen 
  • Hohe Milchleistung 
  • Stress & Krankheit (Minderung der Futteraufnahme)

Informieren Sie sich über unsere Produkte zur Ketose Prophylaxe

Diät-Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe, Mutterschafe und Ziegen zur Verringerung der Ketosegefahr


Häufigkeit

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 30% aller Milchkühe in den ersten zwei Wochen nach der Abkalbung an subklinischer Ketose erkranken.


Symptome und Folgeerkrankungen

Die Symptome und Folgeerkrankungen einer Ketose sind sehr vielseitig: 

  • Acetongeruch der Ausatemluft 
  • Rückgang der Futteraufnahme und Milchleistung
  • Änderung der Milchzusammensetzung (verminderte Protein- und erhöhte Fettgehalte) 
  • Hypoglykämie (erniedrigter Blutglucosespiegel) 

 

  • Verdauungsstörungen 
  • Neurologische Symptome 
  • Apathie 
  • Fruchtbarkeitsstörungen 
  • Verschlechterte Immunabwehr  

Bereits die subklinische Form der Ketose weist deutliche Risiken auf:

1. 14 mal höheres Risiko an einer klinischen Ketose zu erkranken

2. 11 mal höheres Risiko an einer Labmagenverlagerung zu erkranken

3. 4 mal höheres Risiko an einer Gebärmutterentzündung zu erkranken

4. 7 mal höheres Risiko an einer Euterentzündung zu erkranken

5. 200 – 400 kg weniger Milch pro Laktation

6. 2 mal höheres Risiko eine Klauenerkrankung zu bekommen


Hier finden Sie eine große Auswahl an Ergänzungsfuttermitteln:  


Fruchtbarkeit

Fruchtbarkeit und Beta Carotin 

Die Fruchtbarkeit der Tiere ist der zentrale Faktor in der Tierhaltung. Dabei spielt ß-Carotin eine entscheidende Rolle. Es beeinflusst u.a. den Eisprung, die Brunst und dient dem Infektionsschutz. 

Beta-Carotin

Ist wichtig für…

…Sperma, Eizelle, Eierstock

…Kolostrum

…Immunabwehr

…Gelbkörperbildung

Leidet ein Tier an einem ß-Carotin-Mangel können folgende Symptome bzw. Erkrankungen auftreten: 

  • Stillbrunst 
  • verspätete Follikelreifung/Ovulation 
  • Zysten 
  • Embryonaltod 
  • Frühaborte 
  • Infektionsanfälligkeit 

Risikofaktoren für ß-Carotin-Mangel 

  • Hoher Silomaisanteil 
  • Alte Grassilage (braune Farbe) 
  • Hoher Strohanteil in Trockensteher-Ration 
  • Geringe Futteraufnahme 
  • Hohe Milchleistung

Beta Carotin Gehalte von Futtermitteln (Trockensubstanz)

Frisches Gras ist reich an Beta Carotin. Dagegen enthalten Maissilage, Stroh und Getreide wenig Beta Carotin. Ebenfalls sind die Beta Carotin Gehalte bei schlechten Grassilagen und schlechtem Heu gering. Auch durch die Lagerdauer der Silagen kann ß-Carotin im Frühjahr in den Milchviehrationen knapp werden. 


So erhalten Sie die Fruchtbarkeit Ihrer Milchkühe:


Vitalität

Vitalität nach der Abkalbung 

Kühe benötigen nach der Abkalbung so schnell wie möglich Wasser, Energie und weitere wichtige Zusatzstoffe, um eine Lagmagenverlagerungen und Stoffwechselprobleme vorzubeugen. 

Die Verkleinerung der Gebärmutter nach der Geburt erhöht das Risiko einer Labmagenverlagerung und kann durch eine hohe Wasseraufnahme direkt nach dem Abkalben gesenkt werden. Häufig nehmen Tiere nach der Abkalbung freiwillig, spontan 20 bis 80 Liter Wasser auf. Dabei wird handwarmes Wasser gegenüber kaltem Wasser bevorzugt. 

Nicht nur die Wasseraufnahme, sondern auch eine Versorgung der Tiere mit Energie und wichtigen Vitaminen und Spurenelementen ist bei frisch abgekalbten Kühen enorm wichtig für eine schnelle Regeneration und einen sicheren Einstieg in die Laktation. Da die Tiere mit der einsetzenden Laktation viel Energie und weitere wichtige Stoffe benötigen, sollte die Wasseraufnahme genutzt werden, um die Tiere gleichzeitig mit Elektrolyten, Spurenelementen und wichtigen Vitaminen zu versorgen – ein Abkalbetrunk ist hierfür eine optimale und einfach Lösung. 

Steigern Sie die Vitalität Ihrer Milchkühe nach der Abkalbung:

Welche Vorteile bietet ein Abkalbetrunk? 

  • Fördert die freiwillige Wasseraufnahme direkt nach dem Abkalben 
  • Schnelle Energieversorgung 
  • Versorgung mit Elektrolyten zum Ausgleich der Verluste bei der Geburt 
  • Vitamine und Spurenelemente stärken die Abwehrkräfte und unterstützen den Stoffwechsel 
  • Kann die Gefahr von Labmagenverlagerung und Stoffwechselprobleme verringern

Unser Bolus Sortiment

Bolus Calzogol

Kalzium-Bolus (Milchfieber) 

Kühe mit einer optimalen Kalziumversorgung starten besser in die Laktation, sind gesünder und geben mehr Milch. Der Calzogol Bolus ermöglicht der Kuh eine gleichmäßige Versorgung mit Kalzium. Calzogol Bolus enthält kein ätzendes Kalziumchlorid, ist daher gut verträglich für die Schleimhaut und erzeugt keine Reizung von Maul, Speiseröhre und Pansen. 

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Fütterungsempfehlung: 
Um den Kalbungszeitpunkt einen Bolus mit dem Applikator nach Anleitung eingeben. Bei Bedarf ca. 12 Stunden nach Geburt einen zweiten Bolus eingeben.

Diät-Mineralfuttermittel für Milchkühe zur Verringerung der Gefahr des Milchfiebers. Hoher Kalziumgehalt in Form von leicht verfügbaren Kalziumsalzen.


Bolus Phosphogol

Phosphor-Bolus für Milchkühe 

Kühe mit einer optimalen Phosphorversorgung starten besser in die Laktation, sind gesünder und geben mehr Milch. Bei den abkalbenden Kühen tritt immer häufiger ein Phosphormangel auf. Der Phosphogol Bolus ermöglicht eine gezielte Versorgung mit Phosphor um den Abkalbezeitpunkt. 

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Fütterungsempfehlung: 
Um den Kalbungszeitpunkt einen Bolus mit dem Applikator nach Anleitung eingeben. Bei Bedarf ca. 12 Stunden nach Geburt einen zweiten Bolus eingeben.

Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe


Bolus Ket-o-Vital®

Energie-Bolus (Ketose) 

Gesunde Kühe werden schneller tragend und geben mehr Milch. Dieser Energie-Bolus agiert auf unterschiedlichen physiologischen Ebenen: Leber, Pansen und Immunsystem. Sehr hohe Milchleistung, Geburtsprobleme, Stress, Hitze und Verfettung zur Zeit der Geburt sind klassische Ketose-Risikofaktoren. Die glukoplastischen Substanzen unterstützen den Energiestoffwechsel. Dadurch sinkt die Gefahr der Ketose/Acetonämie.  

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Fütterungsempfehlung: 
Kurz nach der Kalbung zwei Boli mit Hilfe eines Bolusapplikator nach Anleitung eingeben. Bei Bedarf 12 Stunden nach der Kalbung einen weiteren Bolus eingeben.

Diät-Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe zur Verringerung der Ketosegefahr. Glukose liefernde Ausgangserzeugnisse.


Bolus Fertilgol

Beta Carotin-Bolus (Fruchtbarkeit) 

Bolus Fertilgol ist hervorragend geeignet für weibliche und männliche Zuchttiere kurz vor und während des Deck- oder Besamungszeitraums. Der hohe Gehalt an Betacarotin begünstigt die Gelbkörperbildung, die Biestmilchqualität, den Brunstzyklus und die Spermaqualität. Ein gut entwickelter Gelbkörper hat einen positiven Einfluss auf die embryonale Überlebensrate. Eine schnelle Trächtigkeit verkürzt die Zwischenkalbezeit und verbessert den wirtschaftlichen Erfolg.

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Fütterungsempfehlung: 

Weibliche Rinder: Ersten Bolus 30 Tage vor dem Besamungszeitpunkt eingeben. Zweiten Bolus kurz vor oder nach der Besamung eingeben Deckbulle: Während der Decksaison alle 20 – 30 Tage einen Bolus eingeben. Abbauzeit des Bolus im Pansen 20 Tage

Diät-Mineralfuttermittel (für Rinder mit voll entwickeltem Pansen) zur Unterstützung der Vorbereitung auf Östrus und Reproduktion. Hoher Gehalt an Vitamin A


Bolus Bufferlyt

Puffer- und Elektrolyt-Bolus 

Natriumbikarbonat ist ein sehr effektiver Puffer. Der Einsatz von Puffer beugt der Übersäuerung entgegen. Eine Übersäuerung ist häufig der Grund, warum Kälber schwach und matt sind und keine Lust haben zu saufen. Elektrolytverluste werden effektiv aufgefüllt. Dies stabilisiert den Wasserhaushalt bei z. B. Transportstress und Hitze. Eine stressfreie und sichere Eingabe kann auch ohne Applikator erfolgen. Einfach den Bolus mit der Hand in Längsrichtung auf den Zungengrund legen. Das Kalb schluckt den Bolus ohne Probleme. 

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Fütterungsempfehlung: 
Bei den ersten Anzeichen von Verdauungsstörungen sofort einen Bolus nach Anleitung eingeben. Anschließend nach jeder Tränkemahlzeit 2 - 3 Tage lang einen Bolus eingeben.

Mineralfuttermittel (für Kälber) zur zusätzlichen Versorgung mit Puffer und Elektrolyten.



Ergänzungsfuttermittel für Kälber

Als ausgewiesener Spezialist für die Nutztierhaltung mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Futterergänzung führt die Kerbl-Gruppe seit Jahren verschiedenste Ergänzungsfuttermittel mit großem Erfolg. Nachfolgend stellen wir Ihnen Produkte speziell für die Kälberaufzucht näher vor: 

Informieren Sie sich über unser gesamtes Angebot an Ergänzungsfuttermitteln 


Darmgesundheit

Durchfallerkrankungen zählen zu den wirtschaftlich bedeutendsten Kälberkrankheiten. In den ersten Lebenswochen liegt ihr Anteil an den auftretenden Kälberkrankheiten bei etwa 75-80% (BOTHER und BUDDE, 1992; BRÄNDLE, 2006). Nachfolgend präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an hochwertigen Ergänzungsfuttermittel, die Sie bei Gefahr von Durchfall einsetzen können, um die Darmgesundheit Ihrer Kälber zu unterstützen: 

Hier finden Sie Ergänzungsfuttermittel zur Darmgesundheit


Agrolyt® Powder 

Elektrolyt- und Pufferkonzentrat 

Elektrolyttränken mit Puffersubstanzen können für Durchfallkälber lebensrettend sein! Sie wirken gegen die metabolische Azidose und gegen die Dehydratation. Agrolyt stabilisiert den Wasser- und Elektrolythaushalt bei Durchfall und bei Schwitzen. Die enthaltenen Elektrolyte gleichen die Verluste aus, die bei Durchfall und Schwitzen entstehen. Die enthaltene Puffersubstanz reguliert den Blut-pH-Wert. 


Agrobac®-K Powder 

Pulver zur Aufwertung der Milchtränke   

Agrobac-K Powder kann zur Aufwertung der Milchtränke bei Gefahr von, während und nach Verdauungsstörungen eingesetzt werden, da es die physiologische Verdauung von Kälbern unterstützt. Es wird direkt in die Milchtränke eingerührt und enthält Elektrolyte, Hefenerzeugnisse, leichtverdauliche Kohlenhydrate und Bentonit. 


Agrodiar®-K Powder 

Pulver zur Herstellung einer Diättränke oder Aufwertung der Milchtränke   

Agrodiar-K Powder wird bei Verdauungsstörungen und während der Absetzphase eingesetzt. Das Pulver wird direkt in Milchtränke oder in Wasser eingerührt. Die Kombination von Lein, Hefen und Darmstabilisatoren stärken die körpereigene, nützliche Darmflora der Kälber. Die enthaltenen Lebendhefen stimulieren wichtige Pansenmikroben und ermöglichen ein kontinuierliches Wachsen der Kälber während der Absetzphase. 


Bolus Bufferlyt 

Puffer- und Elektrolyt Bolus 

Eine Blutübersäuerung ist die Ursache für Trinkunlust, Schwäche und Festliegen bei Durchfall. Der Bufferlyt Bolus für Kälber enthält die Puffersubstanz Natriumbicarbonat und reguliert den Blut-pH-Wert. Ist der Blut-pH-Wert in Ordnung, sind die Kälber fitter und trinken wieder Milch und die Elektrolyttränke. Die Eingabe ist sicher und kinderleicht. 


Elektrolyt 

Elektrolyte sind die Grundlage für das für das innere Gleichgewicht. Bei Hitze, Transport oder Krankheit verlieren Kälber neben Flüssigkeit auch wichtige Mineralstoffe.  Das Produkt Elektrolyt ist eine Elektrolytlösung für die Milchtränke und enthält eine ausgewogene Mischung aus Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium. Es hilft Elektrolytverluste auszugleichen und unterstützt die Leistungsfähigkeit, die Vitalität, das Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Kälber. 


Surlac® Plus Liquid 

Flüssiges Konzentrat zur Ansäuerung 

Mithilfe von Surlac Plus kann die Milchtränke sicher angesäuert und „vorverdaut“ werden. Eine Ansäuerung unter pH 5,5 hemmt das Wachstum von bestimmten Bakterien (z.B. E.coli). Die Tränke bleibt dadurch auch unter 39°C für die Kälber sehr gut verträglich. Dies ist wichtig für die Ad libitum-, Vorrats- und Kalttränke. Surlac Plus enthält zudem lebenswichtiges Eisen. Eisen fördert die Blutbildung und Infektionsabwehr und hilft die Vitalität der Kälber zu steigern.


Valetumed Ameisensäure EASY FEED 73 % 

Die 73 %-ige Ameisensäure sorgt für eine zuverlässige Ansäuerung der Kälbermilch, wodurch die Tränke vorverdaut und auch bei Temperaturen unter 39 °C gut verträglich bleibt. Ein pH-Wert unter 5,5 hemmt gezielt schädliche Bakterien wie E. coli – ideal für ad libitum-, Vorrats- und Kalttränke. 


Eisenversorgung

Ferrovital-K Paste 

Diät-Ergänzungsfuttermittel für eine optimale Eisen-, Selen- und Vitaminversorgung von Kälbern nach der Geburt   

Das enthaltene hochverfügbare Eisen in der Ferrovital-K Paste unterstützt die Blutbildung und Infektabwehr. Vitamin A und E stärken die Darmschleimhaut und Abwehrkräfte. Die wertvollen Kräuteröle in der Paste beugen Verdauungsstörungen vor. Die portionierten Injektoren machen die Dosierung und Fütterung besonders einfach. 


Das Globigen Konzept

Die vom Huhn gebildeten Antikörper (IgY) funktionieren ähnlich wie die von Säugetieren gebildeten Antikörper (IgG). IgY können vom Kalb oral über Eipulver aufgenommen werden und wirken lokal im Darm. Die Ergänzungsfuttermittel Globigen Colostrum, Globigen DiaStop und Globigen CalfPaste enthalten diese wertvollen, funktionalen Ei-Immunglobuline und können die Darmgesundheit Ihrer Kälber unterstützen. 

Hier finden Sie Futterergänzungsmittel zur Darmgesundheit nach dem Globigen Konzept