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SmartScout – GPS-Tracker für Rinder

SmartScout GPS-Tracker für Rinder: Tierpositionen per App einsehen, Bewegungen nachvollziehen und Ausbruchsmeldungen erhalten – für mehr Überblick auf der Weide.

Weidetiere immer im Blick

Wo halten sich die Tiere auf? Auf großen, abgelegenen oder schwer einsehbaren Weideflächen kann die Suche viel Zeit kosten. SmartScout ist ein GPS-Tracker für Rinder und bietet zusätzliche Orientierung: GPS-Tracker an ausgewählten Tieren übermitteln deren Positionen an das SmartScout-Modul innerhalb der Kerbl smart-App. So liegen bereits vor der nächsten Weidekontrolle Anhaltspunkte für den möglichen Aufenthaltsbereich der Herde vor.

Vorteile im Weidealltag

Grasende Rinder auf einer Alm-Wiese
  • Weniger suchen: Die zuletzt übermittelten Tierpositionen sind auf einer Karte sichtbar und helfen, den Suchbereich gezielt einzugrenzen.
  • Bewegungen nachvollziehen: Aufgezeichnete Positionsverläufe zeigen, welche Bereiche die ausgestatteten Tiere aufgesucht haben.
  • Auf Auffälligkeiten aufmerksam werden: Meldungen informieren darüber, wenn ein Tier den definierten Weidebereich verlässt oder sich über längere Zeit nicht bewegt.

GPS-Tracker für ausgewählte Tiere als Orientierung für die Herde

Nicht jedes Tier muss einen Tracker tragen. Es können gezielt einzelne Tiere einer Herde ausgestattet werden. Deren Positionen geben Anhaltspunkte dafür, in welchem Bereich sich die Herde möglicherweise aufhält.

GPS-Positionen und Bewegungen auf einer Karte

Wo wurde ein Tier zuletzt geortet? Welche Bereiche hat es aufgesucht? Die Kartenansicht und die Positionshistorie helfen dabei, diese Informationen nachzuvollziehen. Wiederkehrende Aufenthaltsorte können Anhaltspunkte für die Nutzung der Weide geben.

Kartenansicht und Standortverlauf im SmartScout-Modul der Kerbl Smart-App

Weide digital einzeichnen und Ausbrüche erkennen

Im Pasture Manager der Kerbl smart-App lassen sich Weiden verwalten und die jeweiligen Tracker zuordnen. Liegt eine ermittelte Position außerhalb des festgelegten Bereichs, kann das System eine Ausbruchsmeldung ausgeben.

Ansicht des Pasture Managers der Kerbl smart-App

Ausbruchserkennung mit SmartScout einrichten

  1. Eine Weide anlegen und deren Grenzen einzeichnen.
  2. Die gewünschten SmartScout-Tracker dieser Weide zuordnen.
  3. Die erforderlichen Freigaben für Benachrichtigungen erteilen.

Es können mehrere Weiden verwaltet und Tracker bei einem Weidewechsel einer anderen Fläche zugeordnet werden.

Die digitale Grenze dient der Erkennung. Sie hält Tiere nicht auf der Weide und ersetzt keine Einzäunung. Wann ein Verlassen erkannt und gemeldet wird, hängt von den Ortungs- und Übertragungsintervallen sowie den Empfangsbedingungen ab.

So funktioniert die GPS-Ortung mit SmartScout

Grafik die die Funktionsweise von SmartScout erklärt

1. Position bestimmen

Der Tracker am Tier ermittelt seinen Standort mithilfe von Satellitensignalen – mit einer Positionsgenauigkeit von etwa 5 bis 10 Metern, abhängig von den Empfangsbedingungen vor Ort.

2. Daten übertragen

Über Mobilfunk sendet der Tracker Positions- und Statusdaten. Dank Roaming kann er unterschiedliche verfügbare Mobilfunknetze nutzen und so die Verbindungsmöglichkeiten am Einsatzort verbessern. WLAN oder ein zusätzliches Gateway auf der Weide sind nicht erforderlich.

3. In der App nachsehen

Im SmartScout-Modul der Kerbl smart-App sind die übermittelten Positionen, der Akkuladestand und der Empfangsstatus sichtbar. Auch mehrere Tracker lassen sich hier im Überblick behalten.

Bedarfsgerecht orten – Energie sparen

SmartScout passt die Ortungs- und Übertragungsintervalle automatisch an die Bewegung und den Betriebszustand an. Bewegt sich das Tier, werden regelmäßig Positionen ermittelt. In Ruhephasen wird die Ortung ausgesetzt, bis der Bewegungssensor wieder Aktivität erkennt. Das spart Energie und vermeidet unnötige Datenübertragungen.

Häufigere Standortaktualisierung für die gezielte Suche

Für die gezielte Suche nach einem Tier können vorübergehend häufigere Standortaktualisierungen (Echtzeit-Modus) angefordert werden. Nach Aktivierung überträgt SmartScout Positionen alle fünf Minuten – für maximal 30 Minuten.

Ortung und Übertragung sind zwei verschiedene Vorgänge

Bei der Ortung bestimmt der Tracker seine Position. Bei der Übertragung sendet er Daten an die Plattform. Nicht jede Positionsbestimmung führt daher unmittelbar zu einer Aktualisierung in der App.

BetriebszustandPositionsbestimmung und Datenübertragung
AktivPositionsbestimmung alle fünf Minuten. Datenübertragung alle 60 Minuten und zusätzlich bei erkannter relevanter Standortveränderung.
RuhendNach 30 Minuten ohne Standortveränderung wechselt der Tracker in den Ruhezustand und übermittelt seine Position. Weitere Ortungen pausieren, bis deutliche Bewegung erkannt wird. Eine Datenübertragung erfolgt spätestens nach vier Stunden.
AusbruchNach Erkennen einer Position außerhalb der zugeordneten Weide werden Positionsdaten übertragen. Anschließend erfolgt die Übertragung alle 15 Minuten.
Häufigere Standortaktualisierung (Echtzeit-Modus)Nach Aktivierung Positionsbestimmung und Übertragung alle fünf Minuten, für maximal 30 Minuten.

Die Karte zeigt die zuletzt übermittelte Position. Diese kann vom tatsächlichen Aufenthaltsort des Tieres abweichen.

Ausgelegt für den Einsatz auf der Weide

Produktbild von SmartScout

 

Robust im Weidealltag

Das robuste Gehäuse ist für den Einsatz am Tier und im Freien ausgelegt. Es schützt die Elektronik vor Staub und Wasser gemäß Schutzart IP65.

Energie für eine ganze Weidesaison

Akkutechnologie, integriertes Solarmodul und bedarfsgerechte Datenübertragung ermöglichen eine lange Laufzeit – ausgelegt für eine gesamte Weidesaison. Das Solarmodul lädt den Akku bei geeigneten Lichtverhältnissen selbstständig nach. Über den USB-C-Anschluss lässt sich der Akku vor Beginn der Weidesaison aufladen.

SmartScout einrichten und in Betrieb nehmen

App einrichten

Die Kerbl smart-App installieren und ein Benutzerkonto registrieren. Anschließend den Tracker im SmartScout-Modul hinzufügen und den Anweisungen der App folgen.

Tracker vorbereiten

Den Akku vollständig aufladen, das Gerät einschalten und Verbindung und Anzeige zunächst an einem Ort mit gesichertem Mobilfunkempfang prüfen.

Am Tier befestigen

Den Tracker entsprechend der Bedienungsanleitung oben beziehungsweise seitlich oben am Halsband befestigen. Ein passendes Gegengewicht hilft, die vorgesehene Position zu halten.

Weide zuordnen

Im Pasture Manager die Weide anlegen und den Tracker zuordnen. Damit wird die Grundlage für die Ausbruchserkennung geschaffen.

Häufige Fragen zu SmartScout

Wie funktioniert ein GPS-Tracker für Rinder?

SmartScout ermittelt die Position eines Rindes mithilfe von Satellitensignalen und überträgt die Daten über Mobilfunk an die Kerbl smart-App. Im SmartScout-Modul lassen sich die zuletzt übermittelten Standorte und Positionsverläufe der ausgestatteten Tiere auf einer Karte einsehen.

Muss jedes Tier einen Tracker tragen?

Nein. Es können ausgewählte Tiere ausgestattet werden. Deren Positionen geben Anhaltspunkte für den möglichen Aufenthaltsbereich der Herde. Wenn sich die Tiere aufteilen, können sich Tiere ohne Tracker an anderen Orten befinden.

Kann ich mehrere Weiden verwalten?

Ja. Im Pasture Manager der Kerbl smart-App können mehrere Weiden angelegt und die jeweiligen Tracker zugeordnet werden. Bei einem Weidewechsel lässt sich die Zuordnung ändern.

Warum startet die häufigere Standortaktualisierung nicht sofort?

Die Anforderung wird bei der nächsten Datenübertragung des Trackers wirksam. Je nach Betriebszustand kann die Aktivierung bis zu 15 Minuten im Ausbruchszustand, 60 Minuten im aktiven Zustand oder vier Stunden im Ruhezustand dauern.

Was benötige ich für die Nutzung?

Für die Nutzung werden ein Benutzerkonto, ein kompatibles internetfähiges Endgerät und die Kerbl smart-App beziehungsweise ein unterstützter Browser benötigt. Am Einsatzort muss eine für SmartScout nutzbare Mobilfunkversorgung bestehen. Die aktuellen Systemanforderungen sind im jeweiligen App-Store beziehungsweise in den Informationen zur browserbasierten Nutzung zu finden.

Welche Mobilfunknetze nutzt SmartScout?

SmartScout überträgt seine Daten über NB-IoT. Durch Roaming kann der Tracker die für das Produkt freigegebenen Partnernetze nutzen. Welche Netze verfügbar sind, hängt vom Einsatzland ab.

Die Unterstützung eines Landes bedeutet nicht, dass jede Weidefläche abgedeckt ist. Deshalb sollte die Verbindung am vorgesehenen Einsatzort geprüft werden.

Was ist vor der Winterlagerung zu beachten?

Vor der Winterlagerung sollte der Tracker gereinigt und der Akkuladestand geprüft werden. Bei Bedarf den Akku vor der Lagerung aufladen, das Gerät ausschalten und die Lagerungshinweise der Bedienungsanleitung beachten.

Ersetzt SmartScout die Tier- und Weidekontrolle?

Nein. SmartScout liefert zusätzliche Informationen für die Tierbeobachtung und Planung. Erforderliche Tier- und Weidekontrollen bleiben notwendig.